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Konzeption des Projekts "Jahrgangsmischung in Montessoriklassen an der Gartenschule Karlsruhe"
Vorgeschichte: Die Arbeit der Projektgruppe (1996 - 1999)
Die Gartenschule Karlsruhe kann zurückblicken auf eine inzwischen 12-jährige erzieherische Arbeit nach Grundsätzen der Montessoripädagogik.
Derzeit wird dieser Ansatz in zwei Grundschulzügen, jeweils von Klasse 1 von 4 von ausgebildeten Montessori-PädagogInnen praktiziert.
Innerhalb dieser Jahre konnten umfangreiche Erfahrungen gemacht werden mit freiem Arbeiten, Wochenplanunterricht und Unterricht in Projekten
Seit Beginn des Schuljahres 1996 arbeitet eine schulinterne Projektgruppe von MontessorilehrerInnen zum Thema "Jahrgangsmischung" an folgenden Fragen:
- Wie ist die Forderung nach Jahrgangsmischung von der Montessoripädagogik her begründet?
- Wie wird die Jahrgangsmischung in der Praxis realisiert?
- Welchen Stellenwert hat die Frage der Jahrgangsmischung in der aktuellen pädagogischen Diskussion und welche Aspekte treten neu hinzu?
- Welche Vorteile bzw. Nachteile zeigen sich?
- Wie hängen Organisationsreform und pädagogische Ziele zusammen?
- Wie ist das Lernen in jahrgangsgemischten Klassen zu vereinbaren mit den Bildungsplänen?
- Wie könnte ein jahrgangsgemischtes Arbeiten an der Gartenschule konkret aussehen?
- Wie viele Jahrgänge sollten gemischt werden?
- Wie ist eine Umstellung konkret durchzuführen?
- Welche organisatorischen Fragen (Räume, Material, Deputate, Stundenplan,...) stellen sich?
- Wie ist es um die persönlichen Ressourcen der am Projekt beteiligten LehrerInnen bestellt?
- Wie ist die Resonanz der am Schulleben beteiligten Personengruppen (Kinder, Kollegium, Eltern, Schulbehörden)?
- Welche Zwischenschritte wären im Vorfeld zu erproben, um weitere Erfahrungen zu sammeln und Sicherheit zu gewinnen?
Mit Beginn des Schuljahres 1998/99 wurde mit dem Teilprojekt "Jahrgangsgemischtes Areiten in der Freiarbeit der Montessoriklassen" begonnen.
Zunächst wurden die räumlichen Voraussetzungen geschaffen, indem im einen Fall vier Klassen von 1 bis 4 in einem Gebäudetrakt benachbarte Zimmer erhielten, im anderen Fall drei Klassen von 2 bis 4 auf einem gemeinsamen Gang.
Pro Tag wurde eine gemeinsame Freiarbeitsstunde vereinbart. Nach einer Anfangsphase, in der die Kinder sich orientieren und experimentieren konnten, wurden feste Mischungsgruppen gebildet und einem Zimmer sowie einer Lehrkraft zugeordnet. Der Prozess des Zusammenfindens wurde unterstützt durch gemeinsame Projekte: Herbstprojekt, Workshops zum Thema Weihnachten, Theaterspiel, Gestaltung eines Festes, Projekt "Steine".
Die Resonanz seitens der beteiligten Lehrkräfte und Kinder war überaus positiv, ebenso die Elternrückmeldungen, so dass eine Ausweitung der Mischung auf 2 Stunden Freiarbeit pro Tag diskutiert wurde. Für diese nächste Zwischenphase sollte die Verbindung mit Wochenplanarbeit zur Absicherung der Bildungsziele erprobt werden.
Begründung und Beschreibung des Projekts
1. Das Prinzip der Altersmischung in der Montessoripädagogik
Das Prinzip der Altersmischung ist ein grundlegendes Strukturprinzip in der Schul- und Unterrichtsorganisation der Montessoripädagogik.
Kinder dreier Altersstufen leben und arbeiten zusammen in einer Gruppe. Im vorschulischen Bereich sind es Kinder von drei bis fünf Jahren, im Grundschulbereich Kinder von 6 bis 8 Jahren, auf die die Gruppe der 9- bis 11-jährigen Kinder folgt.
Die grundsätzliche erzieherische Bedeutung der Altersmischung liegt in der Ermöglichung und Förderung der Kooperation der Kinder. Diese hat eine sozialerzieherische und eine pädagogische Komponente
Der pädagogische Aspekt
Kinder lernen voneinander in einer Weise, die Eltern und Erzieher nicht ersetzen können. Da sie sich in Fühlen, Denken, Sprache und Vorstellungsweise näher stehen als Erwachsene, können sie Erkenntnisse oft entsprechend einfacher weitergeben.
In kooperativen Lernprozessen lernt das jüngere Kind von dem älteren, und das ältere ist gehalten, bei der Wiedergabe seines Wissens dieses so zu ordnen, dass es informativ und verständlich mitteilbar wird.
Eigene Unklarheiten werden dem informierenden Kind deutlich und zwingen in diesem Prozess zur Klärung. Dadurch erleben die Älteren selbst einen Zuwachs an Fähigkeiten. Außerdem werden sie in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt, denn sie erinnern sich, dass das, was ihnen früher einmal selbst als schwierig erschien, heute leicht für sie ist.
Allerdings kann ein älteres Kind auch spüren, dass ein jüngeres auf Grund seiner raschen Auffassungsgabe mehr kann als es selbst. Auch diese Selbsterkenntnis gehört zum Lernprozess.
Jüngere Kinder sehen die Arbeiten der älteren und streben Teilnahme an. Dadurch kann für beide Primärmotivation und Lerninteresse gesteigert werden.
Altersmischung führt so zu Kooperation und kommunikativem Lernen. Gleichzeitig werden Lehrer entlastet und frei für die Unterstützung der Hilfe bedürftiger anderer Kinder.
Der sozialerzieherische Aspekt
Aus der gegenseitigen Hilfe erwachsen Achtung der Kinder voreinander und Interesse aneinander. Ein geistiges Klima, in dem jeder in seinem Können anerkannt und entsprechend gefördert wird, andererseits aber keiner wegen seiner Schwächen ausgelacht wird, kann in der Klassengemeinschaft entstehen.
Durch kindliche Kooperation entstehen soziale Verhaltensweisen wie Toleranz, Respekt für die Arbeit anderer, Rücksichtnahme auf die Rechte anderer, soziale Harmonie und Disziplin. Eingeübte Regeln für das Leben in der Gemeinschaft werden von jüngeren Kindern leichter übernommen, wenn sie nicht nur von der Lehrerin, sondern auch von den älteren Kindern eingefordert werden. Das ältere Kind hingegen wird in seinem Verantwortungsbewusstsein gestärkt.
2. Altersmischung in der Praxis der Montessoripädagogik
Aufgrund der von der international üblichen sechsjährigen Elementarschulzeit abweichenden vierjährigen Grundschulzeit in Deutschland ist die von Montessori intendierte Altersmischung von drei Jahrgängen nur in Form von Kompromissen möglich.
Die Mischung wird praktiziert sowohl in zahlreichen Montessorischulen in privater Trägerschaft wie auch in staatlichen Grundschulen, hier hauptsächlich in Nordrhein-Westfalen.
Dabei gibt es verschiedene Mischungsmodelle: Mischungen aus vier Jahrgängen (1-4), aus 3 Jahrgängen (1-3), aus zwei Jahrgängen (1-2, 2-3, 3-4, 4-1).
Am häufigsten praktiziert wird eine Mischung von 4 Jahrgängen.
Eine solche jahrgangsheterogene Klasse wird von einer Lehrkraft durch 4 Jahre hindurch geführt, die mit möglichst vielen Stunden in ihrer Klasse unterrichtet. Offene Arbeitsformen wie Freiarbeit und projektorientiertes Arbeiten herrschen vor.
Einige Schulen fassen zur Einführung neuen Stoffs bzw. für Fachunterrricht die Kinder eines Jahrgangs zusammen, die dann gebundenen Unterricht, teilweise auch einen Jahrgangswochenplan erhalten.
Erfahrungsberichte weisen darauf hin, dass innerhalb der jahrgangsgemischten Gruppe die Teilgruppe von Gleichaltrigen groß genug sein sollte, damit sich Freundesgruppen des gleichen Alters und Geschlechts bilden können.
In privaten Einrichtungen erfolgt der Aufbau altersgemischter Gruppen oft sukzessive, beginnend mit einer Anzahl von Erstklässlern, die ¼ der Schülerzahl in der Endausbaustufe beträgt. Damit sollen ansonsten unumgängliche Teilungen vermieden werden.
3. Jahrgangsmischung in der aktuellen pädagogischen Diskussion
Innerhalb der reformpädagogischen Tradition wird das Prinzip der Altersmischung angewandt in Schulkonzepten des Jenaplans nach Peter Petersen und in der Freinetpädagogik.
Auch in neueren Schulmodellen wie denen der Laborschule Bielefeld, der Reformschule Kassel der "Kleinen Grundschulen" in Brandenburg ist es eine tragende Säule.
In seiner programmatischen Schrift "Die Schule neu denken" wirbt Hartmut von Hentig ausdrücklich für die altersgemischte Lerngruppe:
"Dass Unterschiede zwischen Menschen etwas Natürliches sind und dass die Bejahung der Unterschiedlichkeit jedem von uns zugute kommt, erfährt man in altersgemischten Gruppen. Die neue Schule wird, wo immer sie kann, Kinder verschiedener Alter, Begabungsarten, kulturellen Interessen und Religionen zusammenbringen - auf der Basis nicht einer Einjahresgruppe, sondern der Drei- bis Vierjährigengruppen." (Hentig 1993, 215)
Auf der Suche nach einem "Schulanfang auf neuen Wegen" bieten verschiedene Bundesländer, darunter auch Baden-Württemberg, Modelle mit altersgemischten Anfangsklassen an. Im Vordergrund stehen neben dem Abbau einer wachsenden Quote von Rückstellungen und der Behebung der Sitzenbleiberproblematik pädagogische Argumente:
Verschiedenheit wird als Bereicherung und Chance zur Individualisierung gesehen. Dazu gehören ein verändertes Lernkonzept, in dem die Aktivität des Lernenden im Mittelpunkt steht, Angebote zur Differenzierung, Formen offenen Unterrichts und das Helferprinzip.
Der Untersuchungsbefund einer veränderten Kindheit und die daraus gefolgerten Forderungen zu einer Veränderung des Schullebens aktualisieren das Prinzip der Jahrgangsmischung, insofern die Bedeutung der Schule als wichtiger Raum sozialer Erfahrung gewachsen ist.
Neben den sozialen Erfahrungsdefiziten besteht als weiteres, soziogen bedingtes Gegenwartsproblem das der Aggressivität und Intoleranz. Durch altersgemischte Kooperation könnte Konkurrenz besser eingedämmt werden und sozialer Respekt ausgebildet werden.
Innerhalb der Diskussion um Integration spielt das Prinzip der Altersmischung eine große Rolle, insofern es von nahezu allen Seiten als günstige Bedingung, von einigen sogar als unumgängliche Bedingung für Integration gesehen wird. In einem weiteren Sinne geht es nicht nur um eine Integration von Behinderten, sondern all der Kinder, die mit besonderen Belastungen fertig werden müssen.
4. Der Zusammenhang von Organisationsreform und pädagogischen Zielen
Das Zusammenfassen von Kindern aus verschiedenen Jahrgängen war vor der Einrichtung von Mittelpunktsschulen auf dem Lande sehr verbreitet. Entscheidend war das pure Quantum an Schülern, nicht jedoch das pädagogische Prinzip. Eine Reform des Unterrichts war damit nicht verbunden.
Im Gegensatz dazu hat das innovative Konzept einer Altersmischung eine dezidiert inhaltlich-pädagogische Bestimmung, ohne die es seine Wirkung nicht entfalten könnte.
Arbeit in altersgemischten Gruppen erfordert daher die Verbindung mit anderen Reformansätzen.
Umgekehrt gilt aber auch, dass viele Reformansätze erst zu ihrer vollen Blüte gelangen, wenn die Jahrgangsklasse zu Gunsten der altersgemischten Gruppe aufgelöst wird und sich die nötige Heterogenität einstellt.
Zu diesen inhaltlichen Reformansätzen gehören das freie Arbeiten, das projektorientierte Arbeiten, Wochenplanarbeit, Rhythmisierung des Unterrichts, Ganzheitlichkeit, u. ä.
In diesem Sinn ist der angestrebte Schulversuch einer Umstellung von jahrgangshomogenen Klassen in jahrgangsheterogene als Weiterentwicklung der bisherigen Montessori-Arbeit an der Gartenschule zu sehen.
5. Die Verbindung des Lernens in jahrgangsheterogenen Klassen mit den Anforderungen des Bildungsplans
Die Bildungspläne wurden entwickelt auf Basis der traditionellen Organisationsform von Kindern in Jahrgangsklassen.
Allerdings zeigt das baden-württembergische Beispiel eines gemeinsamen Bildungsplans für die zweijährige Anfangsstufe eine gewisse Öffnung.
Die Bildungspläne sind verpflichtend für die Lehrer. Der Schulversuch geht von dieser Voraussetzung aus, ohne zu verkennen, dass das Spannungsfeld zwischen pädagogischen Zielsetzungen und Bildungsplanvorgaben konfliktträchtig ist.
Unter gegebenen Voraussetzungen muss sichergestellt werden, dass die Bildungsziele der Grundschule erfüllt werden und dass eine Messung, Beschreibung und Bewertung von
Leistungen des Schülers erfolgt auf Bezugsbasis des Bildungsplans seiner jeweiligen Klassenstufe.
Gerade die Form des montessori-spezifischen Arbeitens und das differenzierte Montessorimaterial bieten eine Gewähr für die Erarbeitung der Bildungsziele. Darüber hinaus ist eine Absicherung durch stufenbezogene Wochenpläne vorgesehen.
Zur weiteren Absicherung ist pro Tag eine Stunde vorgesehen, in der die Kinder einer gemeinsamen Jahrgangsstufe zusammengefasst werden. Jede Klassenlehrkraft betreut da e freie Arbeit bzw. in die Wochenplanarbeit der gemischten Klassen integrierbar sind.
Geplante Durchführung des Projekts in der Praxis
Mischungsteams und Räume
Geplant ist eine Mischung von vier Klassen und eine von drei Klassen. Die Raumverteilung ist wie oben beschrieben. Je zwei Nachbarklassen teilen sich einen Satz des für die Grundschularbeit vordringlichen Montessorimaterials. Dieses Material soll in Regalen, die in den Gängen aufgebaut werden, präsentiert werden. Das erforderliche Material ist weitgehend vorhanden.
Stundenplanung
Die gemischten Klassen sollen mindestens zwei Stunden täglich für ihre Freiarbeit zur Verfügung haben.
Die Stunden dafür kommen aus dem Pool der Stunden für Deutsch, Mathematik, Heimat- und Sachkunde, Musik, jeweils eine Stunde aus den Fächern Bildende Kunst und Sport, sowie Förderstunden. Das sind in etwa 16-18 Stunden.
Ein Teil davon ist für eine tägliche Stunde stufenbezogenen Unterrichts gebunden. An Fachstunden verbleiben Religion (2 Std.), Sport (2 Std.) und BK/TW (1-2 Std.).
Der Unterrichtsvormittag sollte so rhythmisiert werden, dass alle Gruppen vor der großen Pause eine gemeinsame Phase freien Arbeitens haben und der Stufenunterricht nach der großen Pause liegen sollte.
Prinzipien für die Durchführung der Mischung
Die gemischten Gruppen brauchen deutliche Signale, dass sie sich als "Familiengruppe" mit einem "Heimatbereich" und einer festen Bezugsperson identifizieren können.
Prinzip ist daher, die gemischten Gruppen möglichst lange zusammenzulassen. Von daher sind die stufenbezogenen Stunden nur als vorläufiger Kompromiss in der Erprobungsphase zu verstehen.
Die Klassenlehrerin sollte mit möglichst vielen Stunden über einen möglichst langen Zeitraum die Klasse betreuen.
Die Einführung der Mischung
Wie oben beschrieben gibt es schon aus der Projektphase jahrgangsgemischten Arbeitens in der Freiarbeit gemischte Gruppen, zu denen die Kinder der einzelnen Jahrgangsstufen fest zugeteilt sind. Eine abrupte Zäsur ist damit vermeidbar, indem das Zeitquantum für gemeinsames
freies Arbeiten einfach ausgedehnt wird. Gleichzeitig war es den Kindern bisher ebenso schon möglich, mit der neuen Lehrkraft vertraut zu werden, die fortan die Funktion der bisherigen Klassenlehrerin übernehmen wird. Der Kontakt zur alten Klassenlehrerin bleibt über den Stufenunterricht weiter erhalten. Jedes Kind wird also im Verlauf des Übergangs zwei Leitpersonen haben.
Gerade auch die Eltern werden einen solchen sanften Übergang leichter akzeptieren können als eine abrupte Zäsur.
Die persönlichen Ressourcen
In der langen Vorlaufphase von drei Jahren fanden innerhalb der Projektgruppe viele Diskussionen in großer Offenheit statt. Gemeinsame Erfahrungen konnten in der Erprobung von Ansätzen gemischten Arbeitens und bei gemeinsam geplanten und durchgeführten Projekten gemacht werden. Dabei wurde allen die besondere Bedeutung der Teamfähigkeit für ein Projekt deutlich, und es konnten in der Praxis entsprechende Kompetenzen eingebracht und ausgebaut werden.
Der geplante Versuch verlangt allerdings eine Intensivierung der Kooperation und des Erfahrungsaustauschs innerhalb des Teams und zwischen den beiden Teams.
Ebenso wichtig ist ein intensiver Kontakt und Austausch zwischen der Leiterin der gemischten Gruppe und der Lehrerin, die die Jahrgangsstufe betreut in Fragen der Einschätzung des einzelnen Kindes.
Wegen des deutlichen Mehraufwandes sollte jeder beteiligten Lehrkraft für die Umstellungsphase zur Unterstützung eine Deputatsstunde Nachlass eingeräumt werden, zumal es auch Aufgabe der Teams wäre, den Versuch zu dokumentieren und auszuwerten.
Akzeptanz in Kollegium und Elternschaft
Da das Kollegium der Gartenschule sich bisher als offen für Reformen gezeigt hat, ist auf eine weitere kritische und interessierte Begleitung zu hoffen.
In besonderem Maße wird das Gelingen des Versuchs von Wohlwollen und aktiver Unterstützung der Schulleitung abhängig sein.
Zwar gab es viel positive Resonanz aus der Elternschaft auf die kleineren Mischungsversuche, dennoch sollte realistischerweise eher mit Skepsis gerechnet werden, wenn es an die Auflösung der traditionellen Klassenverbände geht. Eine entsprechende Überzeugungsarbeit in Klassenpflegschaftssitzungen und in den Schulgremien wird erforderlich sein.
Zeitrahmen des Projekts und Kosten
Als Zeitrahmen für das Projekt sind vier Jahre, also ein Grundschuldurchgang, vorgesehen.
Das Projekt ist weitgehend kostenneutral bis auf die Stundenermäßigung.
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